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„500 Beine“ ...

...oder „Vom räudigen Leben, der Wucht und dem Nimbus“

Von: Bärbel Kerber, Foto: das war das alte Weblog-Logo, das es nicht mehr gibt...

vom 02.11.06

"Wann haste denn deinen Schinkenroman
endlich fertig?" witzelt der Py.
"Keine Ahnung", sag ich, "aber ich glaub nicht, dass du dann noch deutsch sprichst."

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Die Monate vergehen ungebadet,
aber eines steht fest: Mit Hexenschuss schinde ich hier keinen Eindruck!

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So lasst uns nun
einen Narren fressen.

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Er selbst ist der „Glumm“ in seinen Kurzgeschichten, seine Freundin und Muse nennt er die „Gräfin“ und beide sind für viele Stammleser des Online-Tagebuchs schon so vertraut wie gute Bekannte. Sprachliche Kleinjuwele kann man hier Nachlesen – manchmal deftig, ein anderes Mal nachdenklich oder auch mal kurz und knapp. Andreas Glumm, im wahren Leben freier Autor, liebt und beherrscht das Wortspiel. Junkie-Stories sind seine Spezialität. Doch Vorsicht: auch der übermäßige Konsum seiner digitalen Einträge kann zu Abhängigkeit führen.

 

Und hier noch 'ne gute Nachricht: er lässt uns an seinen Geschichten teilhaben auf seinem Weblog „500 Beine“ – ganz umsonst und fast täglich gibt es dort was Neues. Hier kommt eine weitere kleine Kostprobe:

 

 

 „DAS NIVEAU SINGT!

15. Juli. Samedi. Ich sitz im Fiat, Schiebedach und Türen weit aufgerissen, und gaffe über den Campingplatz. Wir sind schon den fünfzehnten Tag hier. Es ist windig. Dickes Kondenswasser bewölkt das Land.
Eben, im Zelt, hat die Gräfin festgestellt, welch infektiöses Material sie belutscht, wenn sie mich küsst. Ich bin fertig mit der Normandie.
Irgendwo blubbert Nudelwasser.

"Merde!" brüllt ein alter Franzose…“

 

…weiter geht die Geschichte hier...