War was?

Frauen, Dax-Konzerne und die Flexi-Quote

Nur warme Worte?

Was als "Spitzengespräch Stufenplan Frauen in Führung" angekündigt war, entpuppte sich als Kaffeekränzchen. Die Ergebnisse waren offensichtlich so dürftig, dass sie bereits einen Tag später kaum noch eine Erwähnung in den Medien fanden.

 

Die künftige Frauenquote?

Wenn sich vier BundesministerInnen mit den Personalvorständen und Arbeitsdirektoren der Dax-30-Unternehmen treffen, um eine künftige Frauenquote zu diskutieren, darf man schon mehr erwarten als

- einen "dünnen Aufguss",

- ein "desolates Bild" der Bundesregierung,

- "zufriedene Männermienen".

 

Selbst auf den Vier-Stufenplan von Familienministerin Schröder konnten sich die Beteiligten nicht einigen, wo doch bereits dieser als "Flexi-Quote" bekannte Vorschlag butterweich war (davon lenkte auch keine schönfärberische Etikettierung wie "gesetzliche Pflicht zur Selbstverpflichtung" ab). Nein, die Dax-Konzerne möchten doch lieber ihre eigenen, unverbindlichen Zielvorgaben entwickeln.

 

Freundlich und ohne Biß

Mehr als lauwarme Worte gab es auch nicht am Abend bei "Hart, aber fair". Alle durften freundlich ihre Sichtweise vortragen. Das Ganze ohne Erkenntnisgewinn, ohne Biß, und somit quasi ein Abbild des Dax-MinisterInnen-Gipfels.