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Frühjahrsputz

Putzlappen raus. Jetzt wird gefeudelt! Oder..., halt....!

Als ich kürzlich las „Frühjahrsputz ist Schwerstarbeit“ und „Frühjahrsputz macht glücklich“, dachte ich sofort an meine Großmutter, bei der man angeblich vom Fußboden essen konnte.

 

Bei mir hingegen muss unangemeldeter Besuch zeitweilig mit ungeputzten Fenstern oder Wollmäusen vorlieb nehmen und das Risiko eingehen, seine – schmutzigen - Schuhe auf nicht gefeudelte Holzdielen zu setzen. Da werde ich nicht rot vor Scham. Ich schrubbe doch nicht für andere!

 

Immerhin liegt der Staub nicht kniehoch. Und beim Bad bin ich kompromisslos. Wo Kinder samt Tieren leben und mehr Wert auf ein Miteinander gelegt wird als auf wöchentlich geputzte Fenster (liebe Grüße an die Mutter meiner Freundin Tanja), da sollte zusätzlich auch mal die Bügelwäsche liegen bleiben dürfen.

 

Beschwert hat sich bisher niemand, allerdings habe ich getreu dem Motto „Wind aus den Segeln“ vorgesorgt: „Mein Haus war letzte Woche geputzt. Schade, du hast es verpasst“, hängt als Slogan gleich neben dem Eingang.

 

Wenn Sie auch der Meinung sind, dass es Wichtigeres gibt als sterile Polstergarnituren, seien Sie auch ohne Schwerstarbeit glücklich! Putzen Sie nicht zuviel und genießen lieber ein paar frühlingshafte Momente an der frischen Luft, das Wetter soll wieder schlechter werden! Oder halten Sie es wie die Schwiegermutter meiner Schulfreundin Steffi: „Lieber mal zehn Minuten schämen als zwei Stunden putzen...“