Cool Tour

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Längst bevor die Platte in Deutschland erschienen ist, war sie in musikinteressierten Kreisen tatsächlich schon von der Insel rübergeschwappt.

Von: Carola Thurow, Fotos:thefratellis.com

vom 15.02.07
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The Fratellis>>

 

Alles was man über „The Fratellis“ erfährt, kommt einem irgendwie Spanisch vor, doch dass ihr Album „Costello Music“ auch bei uns kräftig einschlagen wird, das ist sicher. Die Band hat sich nach dem  Familiennamen des Bassisten Barry benannt und nicht nach der bösen Fratelli-Bande aus einem Film von Richard Donners. Sagt der Bassist und grinst dabei. Der Drummer würde Mince heißen, von Mincent, der grinst dabei.

   
Weshalb die Platte Costello Music heißt? Antwort: rückwärts gehört würde sie nach Elvis Costello klingen. Grinsen bei allen Bandmitgliedern. Solche Äußerungen darf man nur so ernst nehmen wie die ganze rotzig-freche Platte gemeint ist. Nämlich ganz und gar unernst.

Wenn man die  13 Songs hört.., nein, hören kann man sie  nicht,  sondern nur mittanzen, mitgrölen, mitlachen… möchte man am liebsten einen Haufen guter Freunde mit ein paar Bieren oder einem nicht ganz so guten Wein einladen.

Wer beispielsweise bei „Henrietta“, „Chelsea Dagger“ und „Creepin up the Backstairs“ sitzen bleiben kann, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Es gibt aber auch was fürs Herz und die Trinkpause: „Ole Black’n Blue Eyes“. Da merkt man, singen können sie doch, ja und einige lyrische Stellen findet man auch: „….Come take me home eyes…“

Manche Kritiker finden zu viele Stellen, bei denen einem de Gedanke kommtt: „ Hey, das hab' ich schon irgendwo gehört!“ Sicher, die Band hat offensichtlich geklaut, wo sie nur konnte: David Bowie, Beatles, Slade, von den neueren Band ist wohl auch etwas Franz Ferdinand dabei. Aber was soll's schon. Selbst Keith Richards soll mal gesagt haben: „Jeder Riff ist schon mal da gewesen.“

 

 



Jetzt zu den gesicherten Fakten: Die Jungs kommen aus dem schottischen Glasgow, sind "die" angesagten Aufsteiger in Grossbritannien und haben deswegen natürlich am 14.02.07  bei den "Brit Awards" in der Kategorie „Best British Newcomer“ abgeräumt.