Anderswo

Tesa, Tyco, Tilly – Hilfe! Ich brauche einen Namen!

Was wäre eigentlich, wenn demnächst unsere Sprache nicht mehr ausreicht – um all die schönen Produkte und Marken zu benennen, die unsere digitale und globale Welt tagtäglich gebiert?

Schon jetzt wird es eng, und der Handel blüht: Weltweit gibt es schätzungsweise 25 Millionen eingetragene Markennamen, und eine Domain im Internet, die auf den richtigen Begriff setzt, ist viel wert – manchmal sogar noch mehr als eine kostspielige Immobilie. Fachleute sind gefragt und schaffen immer wieder neue Wortkreationen, die sich gut zu Markte tragen lassen.

Aber haben wir nicht dennoch zu fürchten, was ein Artikel im Magazin der „Süddeutschen Zeitung“ nun schon unkt: „Hilfe, uns gehen die Namen aus!“ stellt Thomas Bärnthaler dort nämlich alarmiert fest. Und dabei wirft der Autor einen klugen Blick auf die „Namensdürre“, die wir heute schon „zu allem Überfluss“ erleben – und die morgen vermutlich noch mehr Komik mit sich bringen wird? Thomas Bärnthaler schreibt: 

„Alle Welt redet vom Öl, das zur Neige geht. Oder vom Amazonaswald, der sich langsam in Rauch auflöst. Und angeblich reicht auch das Uran nur noch 37 Jahre. Nun droht uns zu allem Überfluss ein Mangel, der uns vielleicht bald alle sprachlos macht: Es scheint, als gingen uns die Namen aus, für all die schönen neuen Firmen, Marken, Produkte und Internetauftritte, die täglich zu Tausenden das Licht der Welt erblicken …“.

Den vollständigen Artikel zum Weiterlesen finden Sie im Magazin der „Süddeutschen Zeitung“ – und mit einem Klick hierhin.