Anderswo

Wenn der Bundeskanzler eine Frau ist

Damals, als George Bush an die Ostsee gereist kam - kurz nach der Vogelgrippe - damals war viel von Angela die Rede, und davon, was eine Kanzlerin und Frau heute ausmacht.

Von: Bärbel Kerber, Foto: photocase.com

vom 04.01.07

Egal, was man über und von Frau Merkel nun denkt und hält: Interessant ist allemal, welche Kommentare und Analysen ihre Treffen mit Bush, Putin und Konsorten auslösen. Scheinbar schauen und hören alle genauer hin, wenn es um die erste Bundeskanzlerin geht (die aber nicht etwa im „Bundeskanzlerinnenamt“ wohnt, dafür aber ein eigens vom Duden neu geschaffenes Wort als Anrede beansprucht – doch das führt jetzt dann doch zu weit und kann bei Bedarf hier nachgelesen werden.)

 

Nun, es scheint als müssen wir uns alle noch ein wenig daran gewöhnen, von einer Frau regiert zu werden. Kerstin Decker von der „taz“ jedenfalls hat einen unterhaltsamen Überblick der Gedanken um unsere verehrte Frau Bundeskanzlerin zusammengestellt und ihn bezeichnenderweise  „Männerfreundschaft mit Angela“ genannt.

 

Zum taz-Text geht es da lang.

 

Ein paar Appetithäppchen trotzdem schon mal hier….

 

…..„Bush hat seine Zuneigung in die unverlierbaren Worte gebracht: „Wenn ich mit Angela spreche, habe ich nicht das Gefühl, jetzt mit einer Frau zu sprechen.“…..

 

…“Angela Merkel geht wie immer. Joop nennt das den märkischen Landfrauengang.“….

 

….“Alle regen sich gerade über die undoofen, nicht gebärenden Frauen auf. Unsere Kanzlerin ist gewissermaßen der Prototyp“….

 

….“Vielleicht sind „Frauen mit Bildungshintergrund“ einfach Blindläufer der Evolution. Sie sind eine andere Art Maulesel. Nur bedingt fortpflanzungsfähig.“….