"Die eiserne Lady"
Der Film spaltet - und ist dennoch ein Ereignis. Den 1.März sollte man sich vormerken, wenn Meryl Streep als Margaret Thatcher in unsere Kinos kommt. Und das nicht nur, weil diese eine begnadete Schauspielerin ist und sie es schaffte, dafür zu sensibilisieren, dass "alternde Frauen im Filmbusiness" quasi nicht existent sind. Mindestens so wichtig ist die Darstellung Thatchers als resolute Premierministerin, die sich - bei aller Ambivalenz - in einer Männerdomäne mit Willenskraft und Überzeugung Respekt verschaffte. Der Film dreht sich weniger um ihre Politik als mehr um ihre Persönlichkeit und macht vor Schwächen und Demenz nicht Halt. Eine Geschichte darüber "wie es sich anfühlen könnte, sehr viel Macht zu haben und diese dann zu verlieren", sagt die Regisseurin Lloyd.